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Überblick

Die Entwicklung einer Didaktik und Methodik der Pädagogik der (frühen) Kindheit

 
 

PIK - Profis in Kitas

Einbettung in das Gesamtkonzept von Pik II

Die Entwicklung einer Didaktik und Methodik der Pädagogik der (frühen) Kindheit hat eine zentrale Schlüsselposition im Gesamtkonzept des Programms. Eine intensive Zusammenarbeit ist mit folgenden weiteren Teilprojekten notwendig und  vorgesehen:

a) Entwicklung eines Bildungskonzeptes für die Zusammenarbeit zwischen FrühpädagogInnen und Eltern (Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, EFH Freiburg)

b) Bildung, Betreuung und Erziehung von unter dreijährigen Kindern (Projektleitungen Professor Dr. Nentwig-Gesemann, Professor Dr. Viernickel, ASFH Berlin).

c)    Abstimmung der Arbeit in den unterschiedlichen PIK-Standorten über einen gemeinsamen durch die Stiftung organisierten Lenkungskreis, der sich mindestens 2x im Jahr trifft.

 

Beschreibung des Projekts (Laufzeit 2009 bis 2011)

In der ersten Phase des Projektes „Profis in Kitas“ (PIK I) wurde bei der Erarbeitung curricularer Bausteine und den Zuarbeiten der Querschnitts-AG „Elementardidaktik“ schnell deutlich, dass dieses Feld in der erziehungswissenschaftlichen Disziplin eine Leerstelle darstellt. Ein ebensolches Bild zeigten die Workshops zu “Lern- und Bildungsprozesse von Kindern gestalten! Elementardidaktische Grundlagen für die Professionalisierung von Frühpädagogen“  auf der Konferenz „Frühpädagogik studieren!“ für Hochschulen mit frühpädagogischen Studienangeboten des Programmes PIK der Robert-Bosch-Stiftung am 23. April 2008, an der wesentliche Akteure frühpädagogischer Studiengänge teilnahmen.

Eine Standortbestimmung der derzeitigen Ausbildungslage für eine Didaktik der Pädagogik der (frühen) Kindheit lässt folgende Entwicklungsfelder erkennen (vgl. Kasüschke/Fröhlich-Gildhoff 2008):

1.    Die bisherige Ausbildung vermittelte keine wissenschaftlich fundierte Didaktik, sondern eine sozialpädagogisch ausgerichtete Praxis- und Methodenlehre.

2.     In der Fachpraxis (Kindertageseinrichtungen) herrscht eine konzeptionelle Vielfalt an pädagogischen Angeboten und Lernarrangements.

3.    Auf Seiten der frühpädagogischen Wissenschaftsdisziplin waren Fragen der Didaktik für Ausbildung und Fachpraxis sekundär, da die Ausbildung an Fachschulen von der Wissenschaft abgekoppelt war.

4.    Seit 2004 etablierten sich mittlerweile mehr als 60 neue Studiengänge für die akademische Ausbildung von FrühpädagogInnen, von denen die wenigsten auf fachlich qualifiziertes Personal zurückgreifen können. Vielmehr besteht ein hoher Informationsbedarf bei den AkteurInnen und ein großes Interesse an fachlicher Expertise.

5.    Mit der politischen Forcierung von Bildungsplänen im Bereich der Kindertageseinrichtungen besteht ein hoher Bedarf an didaktisch/methodischer Handlungskompetenz in der Aus- und Weiterbildung (früh-)pädagogischer Fachkräfte, die an dem aktuellen Bildungsverständnis über das frühe Lernen von Kindern anknüpft.

 
 

Informationen zum Fachtag, der am 20. Mai stattgefunden hat, werden demnächst eingestellt.

 

 
(c) Dagmar Kasüschke  

 Stand:08.02.2011